Schützenwesen in Alter zeit

 

Das Schützenwesen in Bitterfeld in alter Zeit


Um 1500

Die Schützen von Bitterfeld bilden sich als Sebastiansbruderschaft und schließen sich der Kirche an.
(Zeugnis die Sebastianskapellein der Bitterfelder Kirche, die beim Neubau 1908 angegliedert wurde)

Um 1531

Die Sebastiansbruderschaft tritt aus der Kirche aus und bildet die Schützengilde

1526

Bitterfelder Schützen nahmen an einem Schützenhof in Leipzig teil,  den der Herzog von Sachsen persönlich ausschrieb.

1557

erstmals großes Schützenfest zu Himmelfahrt.

1558

großer Schützenhof in Delitsch ,wobei der Ehrenkranz vom Bitterfelder rat gestiftet wurde

1586

schützenstreik in Bitterfeld weil der Rat das Bogenschießen eingehen lassen wollte.

1591

Krieg und Untergangder Schützengilde, die Bürgerwehr wurde durch den Kern der Schützengilde gebildet.

1610

Wieder Königsschießen in Bitterfeld,3 Tage,Schützenkönig wird der Bitterfelder Bürgermeister Konrad Reuter.

1626

Pest in Bitterfeld 386 Personensterben ,auch Bürgermeister Reuter

1637

Schrecklichstes Jahr des 30 jährigen Kriegesfür Bitterfeld.Die letzten Schützen verteidigen die Stadt und ermöglichen dadurch die Flucht der Bevölkerungauf den Totenkopf. Die überlebenden Schützen wurden von den Schweden am Mühltor in Bitterfeld gerädert.
Bitterfeld verarmtvöllig und das Schützenwesen geht ein.

1700-1705

Schießstandneubau durch Gebot des Herzogs von Sachsen Merseburg. Das Geld wurde zum Überwiegenden Teil von den Schützen selbst aufgebracht.

1706

Schwedische Dragoner rücken in Bitterfeld ein, und verbieten di Bitterfelder Schützenkompanie.

1734

Die bitterfelder Schützengilde wird endgültig wieder Aufgerichtet und Ihre Satzung durch  Herzog Heinrich von Sachsen -Merseburg bestätigt.
Brau, Steuerbefreiung und finanzielle Zuwendungdurch Bitterfelder rat.

1737

Besuch des Herzogs und Gemahlin zu zu einem Schützenhoffest.8 Tage wurde auf Scheiben geschossen der Herzog wurde Gewinner.

1738

Es starb der Förderer der Bitterfelder Schützengilde,Gönner und Ehrenschütze der hiesigen Gilde Herzog Heinrich

1756

Großes Königsschießen in Bitterfeld

1784 50

-jähriges Bestehen der Schützengilde,großes Königsschießen .Tuchmachermeister Wilden aus Bitterfeld wurde nach langen Hin und Her , da er mit einem gezogenem Gewehr geschossen hat, Schützenkönig.

1790

Anläßlich des Geburttages des Kurfürsten Friedrich August großes Schützenfest.

1812

wurde die gesamte Bürgerschaft unter Anlehnung an die Schützengilde mobil gemacht (Napolenische Kriege)

1814

Wieder Königsschießen nach Völkerschlachtbei Leipzig

1821

Bier und Brantweinausschank durch die Schützengilde (nur Bitterfelder Bier) steuerfrei

30.September 1828

Wurde das Schießhaus mit der Real- und Schankgerechtigkeit als Eigentum der Schützengesellschaft ins Hypothekenbuch unter Nr.236 eingetragen und erteilt. (Königl.Landgericht Wittenberg)

1826

baute der Tuchscherer Christoph Schmidt auf seinem mit Gartenrecht  versehenem Felde zwischen den Binnengärten und dem Ratswall zwei Wohnhäuser (jetzt Röhrenstrasse 1+2),der Stadtgemeinde gehörig, Dörings Kaffeegarten gegenüber. Da nunmehr der hier vorüberführende Fuß- oder Röhrenweg in der Folge den Charaktereiner einer bewohnten Strasse annahm,so fingen diese beiden Häuser bald an einen Hemmschuh für die Ausübung des Schützenschießens zu bilden, denn das bisher übliche versperren durch Schützenwecken genügte für die öffentliche Sicherheit nicht mehr.
Man zog in den Kühlen Morgen um

17-18-Juni 1834

Die Gild begeht 1 Jahrhundertfeier.Herzog Heinrich Fahne wird mitgeführt.Die ältere Bügerfahne(stammt von 1583) wurde 1845 durch Blitzschlag vernichtet.

1837

Anläßlich des Geburtstages des Königs wurde der Bitterfelder Gild eine Königsfahne übergeben.

23.Juni und 17.August

Der Bitterfelder Schützengeilde wird durch den Magistrat die Beiitzeung und Erlangung  eines Hypothekenscheines über den 44 - jährigen Besitz am Schützenhaus und der Schützenwiese übertragen.

1848

Neubau des Schützenhauses an alter Stelle.

1850

Verkauf nach Erbzinsrecht des Schützenhauses mit Hofraum , Ställen und Kegelbahn sowie angrenzenden Parzellenan Ernst August Prior aus Serbitz.
Braurecht und Tranksteuerbeneficcium bleiben erhalten.
Schießübungen und Vergnügungen werden jedoch weiterhin dort durchgeführt.
Das Vorkaufsrecht behielt die Schützengilde.

1869-1873

In dieser Zeit nutzte man den Schießstand im Garten des Gasthofes “ Grünen Eiche “

1874

Der Schießstand im Kühlen Morgen wird etabliert. Das “Hellmannsche Gartenlokal “ Wird zum” Schützenhaus zum Kühlen Morgen”.Das Schützenhaus wurde verkauft, Schießbahnen wurden vom Gutsbesitzer Apeltin Glebitzsch gemietet.

1884  1850

jähriges Bestehen der der Schützengilde .Großes Schützenfest.
Königlicher Kreislandrat und alleSpitzen der  übrigen Behördensind Anwesend.
1901 Kaiser`s Geburtstag großes Schützenfest in Bitterfeld es wird ein foto gefertigtdas bis heute noch vorhanden ist .es zeigt alle Abteilungen der Schützengilde

1902

Neue Fahne .Auf weißem Grund Das von Eichenlaub umgebend Stadtwappen.


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